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Heute mal kein Märchen aus Tausend und einer Nacht, sondern die blanke Wahrheit des nicht so ganz perfekten, eher suboptimalen Winters 09/10.
Die Geschichte beginnt um 05.30 Uhr, der Wecker, das altbekannte Lied, raus der Powder wartet nicht auf dich... sonst kommt noch der Skihansi mit den schnellen Latten, der macht den Powder platt - hochmotiviert im Halbschlaf erreiche ich das Ziel. Da der Autopilot, ohne Tourenpartner immer BGL ansteuert. Keine Frage: Schlechte Unterlage, Ende Februar, 2 Tage vorher etwas Neuschnee, so in Summe 30 - 60 cm, es reicht für eine Illusion, die da heißt ein Powdertag kommt. Mein Ziel das altbekannte, überlaufene Sonntagshorn. Am Parkplatz zuerst zum Blechdeppen, 3 Euro. Dann alles raus ausm Auto. Angefellt - natürlich die guten Gekos jetzt schon auf Tour Nr. 7, alles ok. Na bei dem Preis sollte mit diesen Fellen auf den nächsten 18999 Touren eine friedliche Stille vorprogrammiert sein.
Auf den ersten Metern stellt sich mal wieder das AUSGEZEICHNET-Gefühl ein. Alles richtig gemacht... es geht die altbekannte Strecke bergauf... vorbei an der Fuchshüttn, ich nenne sie so, da mir mal ein Fuchs vor der Hütte über den Weg gelaufen ist, wie auf einer Autobahn: breit und rund um die Uhr benutzt. Eine typische Modetour halt: schön und schön überlaufen. Der Blick links aufs Sonntagshorn sagt mir: Ganz schön früh dran, die vor mir. Und schon schwindet das AUSGEZEICHNET-Gefühl, bei 10, 15, 20 Leuten, die ich nur von hinten sehe.
Doch List und Tücke haben bekanntlich einen Bruder und der heißt Peitigköpfl. Also ums Eck gelinst und siehe da: Peitigköpfl is noch Jungfrau!
Bis die meisten Skitourenwanderer das Sonntagshorn erreicht haben, bin ich schon oben und kann das Köpfl zweimal machen. Nicht berauschend aber immerhin zwei Firstlines gesetzt. AUSGEZEICHNET!
Markus |