Dunkel heid

Wenn der Schnee passt, ist die Zeit Chicago. Und so sind wir unlängst nach Feierabend zum Spitzingsee gefahren.

Das Spinnradl zwingt uns fast in die Knie, aber wir bleiben standhaft.

Los geht’s.

Nach 25 Höhenmetern der erste Materialdefekt.
Aber mit dem Billigdolch vom Barras ist alles fix repariert. Weiter.

Here comes trouble:

Als der Raupenfahrer uns entdeckt, entwickelt er spontan ein immenses Mitteilungsbedürfnis. Kurzfassung: Was deaz es do? Verboten, Prozess, Winde, Nummernschilder, Stadelheim. Aber wir schaffen es, ihn davon zu überzeugen, dass wir seine Piste nur ganz am Rand und nur im Aufstieg verschandeln. 10 min später können wir weiter. Wir lernen: Schitouren sind am Taubenstein nur von Sa-Mi erlaubt.

Oben tobt der Orkan – gut, dass die Bergstation ein windgeschütztes Umbauplatzerl bietet.

Ja und dann geht’s auch schon abwärts. Der eine kennt den Weg, der andere hat den Baustrahler am Hirn. Tipp: Bei Touren ohne Piste, besser vorher schon mal bei Licht vorbei schauen. Wenn der Mond grad hinter Wolken verschwindet siehst du nix mehr. Auch gut: wenn der erste Reflektoren an der Jacke hat, sieht der zweite wo er hin muss.


Ganz weit vorne sind Brillen mit gelbem oder weißem Glas – nicht vom Style aber vom Durchblick.

Im Bereich der Maxlrainer Alm erwischen wir noch ein paar Schwünge feinsten unverspurten Powder. Und auch die Forststraße kommen wir steinfrei bergab.

Zielgerade

Der krönende Abschuss – Spinnradl:

Wer die Runde selber machen will, sollte:

 

- von Samstag bis Mittwoch unterwegs sein
- die kräftigste Lampe einpacken, die er findet
- helle Brillengläser verwenden

Viel Spaß!

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