Wildschnee Reverse Test

Wildschnee Reverse Test

01.
Wildschnee Reverse
Rückwärts rauf geht’s auch
Irgendwo hat der ganze Zauber mit dem Reverse-Board auf einer Tour vor gut 10 Jahren angefangen. Wie immer war der Tobi dabei und wie immer waren wir wieder in Testlaune. Nur so erklärt es sich, dass ich einen ATOMIC POACHER besorgt habe (ein Splitboard mit Spezialkonstruktion). Der ist wenig später wieder vom Markt verschwunden und das hat mich jetzt nicht sonderlich überrascht. Das System war einfach ein bisserl kompliziert, hatte aber den einen oder anderen interessanten Ansatz. Zum Beispiel werden die Ski beim Poacher im Aufstieg umgedreht. Sprich es geht mit dem Tail voran bergauf. Seit dem ist mir diese Konstruktion nicht mehr aus dem Schädel gegangen.
02.
OBACHT
EXKURS FACHWISSEN
Bei extremen Tapershapes hat die NOSE um einiges mehr Breite hat als das Tail. Da diese Shapes nur dann aus dem Keller gezerrt werden, wenn‘s ordentlich dumpt, ist man damit im Aufstieg mehr am Schieben als am Ziehen. Wer die Pommes umdreht, entgeht diesem Problem ganz elegant. Die Atomics haben das schon damals erkannt und clever umgesetzt. Nur in die Bindung und die Verbinder hätten sie noch ein wenig mehr Liebe reinstecken müssen, aber das ist eine andere Geschichte. Danach gingen die Jahre ins Land, die Augenringe wurden dunkler und die Falten tiefer nur die Diskussion ums rückwärts aufsteigen, die war einfach nicht totzukriegen. Hätte, hätte… Anfang 2018 hab ich mir dann einen Powdersurfer im Winterstickshape geschnitzt und als der vor mir lag, war sofort klar: Des brauch ich auch als Split und bei dem Brett ist das Reverse-Konzept einfach alternativlos.
Bildmodul
03.
Der Lochstich vom Bracket hat sich als ausgesprochen reversfreundlich bewiesen, nur musste ich vorher noch den Drehpunkt ausbaldowern. Außerdem wär’s natürlich nice, wenn die Steighilfe auch im abgesenkten Zustand eine Bindungsmontage zulässt. Das tut sie mittlerweile. Wie immer hat der Hokuspokus im Herbst angefangen und am Tag vor Sylvester sein glanzvolles Ende gefunden – zumindest was die Hardwareerstellung betrifft. Jetzt steht natürlich noch der Praxistest aus, aber der folgt wie immer recht bald, oda a ned. Guad’s Neis!
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