Powdersurfing Mission

Powdersurfing Mission

Wenn der Tourenpartner an neuen Shape zum Testen hat und da Chef selbst  a Lektion braucht, dann gibt’s keine Alternative. Ausrücken heißt das Motto. Bleibt noch die Grundfrage: Wohin eigentlich?
Premium Version – 2 Tickets nach British Columbia und dort unter Idealbedingungen einen Snowmobilrun nach dem anderen durch den Wald ziehen.
Smartversion –  im Münchner Dunstkreis möglichst weit rauf. Schließlich spannt im Tal der Bauer schon die Rösslein ein, da isses erfahrungsgemäß nicht ganz einfach mit dem Powder.

Hoch höher Hochfügen. Ticket gezogen und im Vergleich zum Flug nach Kanada sind die relativ preiswert. Der Aufstieg mit der Gondel is so was von kommod da könnt‘ ma glatt a extra Runde drehen.

Raus aus dem Skigebiet und ab in die erste Querung. Heut mit den MSR-Schneeschuhen. Die funktionieren heut prächtig und geben super Halt auf den zamgefrorenen Flanken.

Jetzt hätten wir vor läuter Splitboarden die guten alten Schneeschuhe schon fast totgeredet, aber im Frühling sind die ein probates Hausmittel und haben ihre Berechtigung wie Hustensaft und kalte Wickel.

Im Anstieg wird gleich mal ausgeluxt was alles  geht, oder a ned. Klar war‘s dass ma a nordseitige Ausrichtung brauchen. Weil Schatten is gleich Powder. Schließlich hat’s schon 10 Tage nichts mehr nachgeliefert.

Umbau geht entspannt und fix – jetzt müss ma nur noch den Mut für die Abfahrt finden.

 

Jetzt geht’s auf Zeitreise zurück in die Zeit der Anfänge ist heute back tot he future. So ganz ohne Bindung ist eine wesentlich defensivere Linienwahl angesagt. Zu viel Nachdenken über die Konsequenzen sollte man auch nicht. Einfach draufstellen, Nose in Talrichtung drehen und drauf vertrauen, dass alles gut geht.

 

Es kostet scho a bisserl Überwindung zu akzeptieren, dass die Surfplanke einen jeder Zeit abschmeißt. Hier sind die Rollen zwischen Pilot und Passagier deutlich weniger klar getrennt als beim Snowboard. Aber umso größer ist die Gaudi wenn dann doch der eine oder andere Turn gelingt.

Selbstverständlich wurden bereits auf dem Downhill die ersten Shapekorrekturen diskutiert. Wär doch gelacht, wenn ma da nicht noch ein bisserl was rauskitzeln könnte.

Das Schönste an der Powdersurferei ist doch, dass man ohne großen Aufwand echt was erlebt und dass es nach jeder Tour wieder was Neues zum Shapen – genau mein Ding.

 

 

Markus

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